Samstag, 8. Februar 2014

Sonja Planitz: Bittersüße Liebe


Kassandra ist eine erfolgreiche Fantasyautorin, welche sich vor Fans kaum retten kann. Auf einer Fantasy-Convention trifft sie auf Mark, einen Schauspieler, den sie nicht nur wegen seines Talents bewundert. Kassandra fällt aus allen Wolken, als er ihr eröffnet, dass er nicht nur ein Fan ihres Buches ist, sondern außerdem einen Film daraus machen und deswegen mit ihr zusammen arbeiten will. Während er professionell arbeitet, möchte Kassandra den unglücklich verheirateten Familienvater kennen lernen.



Wir haben hier einen kurzen Roman, welcher sich locker innerhalb von 1,2 Stunden weg lesen lässt. Aus diesem Grunde nimmt die Geschichte sehr schnell an Fahrt auf und erzählt hauptsächlich aus der Sicht Kassandras. Zwischendurch werden auch ein paar Eindrücke der Managerin Sylvia eingestreut, welche eine etwas neutralere Sicht bieten.

In seiner Kürze und Kurzweiligkeit ist Bittersüße Liebe großartig. Ein paar Seiten hätte das Buch aber noch haben können und dabei die sich anbahnende Beziehung zwischen Kassandra und Mark ausschmücken können. Mir ging es von der bloßen Schwärmerei zur Organisation des zukünftigen Lebens dann doch ein wenig zu schnell, und außerdem ist bei mir nicht so ganz der Funke übergesprungen, dass ich liebestechnisch stark mitgefiebert habe. Das Lesen hat zwar riesigen Spaß gemacht, aber es hat ein Bisschen das gewisse Etwas, der Pfiff, gefehlt. Allerdings auch nicht so viel, dass ich mit den Figuren gar nicht mehr mitfühlen konnte. Etwas mehr hätte aber nicht schaden können.

Von mir gibt es also eine große Empfehlung für diesen kurzweiligen Liebesroman!
 

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