Dienstag, 31. Dezember 2013

2013: Ein Jahresrückblick

Alle gelesenen Bücher

Januar
George Orwell: Animal Farm
Thomasin von Zerklaere: Der Welsche Gast
Stephen King: Sie
Isabel Abedi: Whisper
John Marsden: Tomorrow when the War began
Molière: Le malade imaginaire



Februar
Ben Bennett: Das Lächeln des Himmels
Terry Pratchett: Der Club der unsichtbaren Gelehrten
Sebastian Fitzek: Der Augensammler
Stephen King: Stark - The Dark Half

März
Walter Moers: Das Labyrinth der träumenden Bücher
Shirley Jackson: The Haunting of Hill House
Mina Hepsen: Unsterblich wie ein Kuss

April
Dante Alighieri: La Divina Commedia
Molière: Tartuffe
Plautus: Miles gloriosus
Friedrich Dürrenmatt: Der Besuch der alten Dame

Mai
Dan Brown: Das verlorene Symbol
L. F. Baum: The Wonderful World of Oz
David Baldacci: Die Spieler

Juni
Konrad Fleck: Flore und Blanscheflur
Wolfram von Eschenbach: Willehalm
Stephen King: Shining

Juli
Cassandra Clare: City of Bones
Cassandra Clare: City of Ashes
Cassandra Clare: City of Glass
Kajsa Ingemarsson: Vermisse dich jetzt schon ...
Horace Walpole: The Castle of Otranto
George R. R. Martin: Planetenwanderer
Edgar Allan Poe: The Fall of the House of Usher 

August
Joanne K. Rowling: Harry Potter and the Philosopher's Stone
J. R. R. Tolkien: The Annotated Hobbit
Tess Gerritsen: Totengrund
Dan Brown: Inferno
Andreas Hagemann: Xerubian. Aath Lan'Tis
Annette Weber: Im Chat war er noch so süß
Joanne K. Rowling: Harry Potter and the Chamber of Secrets
Joanne K. Rowling: Harry Potter and the Prisoner of Azkaban

September
Friedrich Schiller: Kabale und Liebe
Nicholas Sparks: Ein Tag wie ein Leben
Shannon Delany: 13 to Life
Shannon Delany: 13 to Life. Secrets and Shadows
Shannon Delany: 13 to Life. Bargains and Betrayal
Shannon Delany: 13 to Life. Destiny and Deception
Shannon Delany: 13 to Life. Rivals and Retribution
Robin Theis: Freunde und andere Feinde
Nick Hornby (Hg.): Speaking with the Angel
Karin Kaiser: Vampirherz
Peter V. Brett: Das Lied der Dunkelheit
Celeste Ealain: Enujaptas Fluch

Oktober
Joseph Roth: Hiob
Gerd Schilddorfer: Heiß
E.T.A. Hoffmann: Die Elixiere des Teufels
Mhairi Mc Farlane: Wir in drei Worten
William Shakespeare: Romeo and Juliet
Irvine Welsh: Trainspotting
Jonathan Safran Foer: Tiere Essen
Friedrich Schiller: Die Jungfrau von Orleans
Erasmus von Rotterdam: Das Lob der Torheit

November
Rebecca Gablé: Das Haupt der Welt
Sascha Sokolow: Die Schule der Dummen
Dogulas Adams: The Hitchhiker's Guide to the Galaxy
Gustave Flaubert: Bouvard und Pécuchet

Dezember
Fjodor Dostojewski: Der Idiot
August Johan Strindberg: Inferno
Stephen King: Dead Zone. Das Attentat
Peter Stamm: Agnes
Bastian Zach u. Matthias Bauer: Morbus Dei. Die Ankunft
Leslie Kelly: Ich will dich!
Hartmann von Aue: Gregorius

Alles zusammen addiert sind das 70 Bücher, kein schlechter Schnitt, finde ich.

Um nicht zu jedem einzelnen Buch etwas schreiben zu müssen, habe ich mir 5 Top-Bücher und 5 Flops rausgesucht, über die ich kurz schreiben möchte.

Tops
  
Stephen Kings Misery oder Sie hat mich mehr als überzeugt. Der Roman versteht es, Spannung aufrecht zu erhalten, auch wenn sich alles an einem Ort abspielt. Der Horror ist anfangs subtil und entwickelt sich aus den Machtspielchen zwischen den beiden Protagonisten. Für mich grandiös und definitiv einer der besten Kings.

Das Lied der Dunkelheit von Peter v. Brett ist der Auftakt zu einer fantastischen Trilogie. Mich hat der erste Band unglaublich mitgerissen und mich völlig in die Welt eintauchen lassen. Definitiv einer der besseren Fantasyromane. Deswegen freue ich mich schon sehr auf die Folgebände.

Wir in drei Worten von Mhairi McFarlane ist ein Buch, welches ich noch häufiger lesen will. Eine Liebesgeschichte, die durch ihren Witz gewinnt und sehr sympathisch daher kommt. 

Science Fiction mit einer geballten Packung Action und Liebe konnte Enujaptas Fluch von Celeste Ealain bieten. Einmal angefangen, konnte ich den Roman kaum noch zur Seite legen.

Tiere Essen von Jonathan Safran Foer ist gnadenlos und ehrlich. Das Buch ist provokant und bringt den Leser dazu, sich seiner Selbst und dem, was er ist, bewusst zu werden. Dazu ein super Schreibstil wie immer von Foer. Perfekt.


Flops

Nicht wirklich schlecht, aber verhältnismäßig eine Enttäuschung war für mich Terry Pratchetts Club der unsichtbaren Gelehrten. Ich war noch nie ein großer Fan von der Handlung in den Scheibenweltromanen. Stattdessen fand ich Komik und Satire immer super. Hier war die Handlung allerdings noch schlechter und langweiliger als sonst, und auch die Komik lag etwas auf der Strecke.

Das Labyrinth der träumenden Bücher war auch in mehr als einer Art eine Enttäuschung. Aus insgesamt zwei Teilen werden nun drei Teile, und dieser zweite Teil dient als Scharniergelenk. Leider als nichts anderes. 90% des Buches wird der erste Teil rekapituliert. Dies geschieht zwar auf teilweise amüsante Weise, stellenweise klingt das aber auch sehr wiederkäuend. Am Ende des Buches wird es dann erstmalig spannend, sodass man neugierig auf den dritten Band wird. Ich finde schade, was aus dem zweiten Band geworden ist. Ich hoffe, der dritte Band kann nochmal alles reißen, sodass man den zweiten ganz schnell abhaken und vergessen kann. 

Inferno von Dan Brown hielt auch nicht das, was es versprache. Schon Das verlorene Symbol konnte mich nicht wirklich überzeugen, mit Inferno wurde der Vogel aber dann tatsächlich abgeschossen. Der Roman verliert sich in unendlich langen Beschreibungen und zieht sich durch Wiederholungen in die Länge. Dabei ist die Grundidee echt sehr interessant gewesen. Aber Brown ist da über sein Ziel hinausgeschossen und hat maßlos übertrieben.

Rivals and Retribution, der letzte Teil der 13 to Life Reihe, von Shannon Delany hat leider die gesamte Serie ein bisschen in den Dreck gezogen. Schon der vierte Teil war ziemlich schlecht und ein Lückenbüßer, doch im letzten band wurde es noch schlimmer. Alles, was in den ersten drei Teilen so schön aufgebaut wurde, wurde am Ende umgeworfen. Mit den meisten Charakteren konnte ich plötzlich nichts mehr anfangen, sodass mich ihr Schicksal nicht mehr sonderlich interessiert hat. So etwas ist dann echt schade, zumal ich die ersten drei Teile echt gut gelungen fand.

Das Lächeln des Himmels von Ben Bennett war auch ein Satz mit X. Ein Witwer, der im Selbstmitleid zerfließt, langweilt den kompletten Roman durch. Dann wurde er zwischendurch wieder kitschig und natürlich sehr vorhersehbar. Nichts, an das ich mich noch in 5 Jahren erinnern kann.


Anmerkung: Die Bücher, die hier bei den Tops oder Flops aufgelistet sind, sind nicht unbedingt meine Lieblingsbücher oder andersherum welche, die ich verbrennen möchte, weil ich sie so schlecht fand. Nein, sie sind mir in diesem Jahr besonders aufgefallen - gut oder schlecht. Dass mich eine Sache gestört hat, heißt nicht, dass das gesamte Buch Mist ist.

Letztlich bleibt mir noch zu sagen, dass ich allen einen guten Rutsch ins Neue Jahr 2014 wünsche :)


 





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