Dienstag, 20. August 2013

Dan Brown: Inferno






Harvard professor of symbology, Robert Langdon awakens in a hospital in the middle of the night. Disoriented and suffering from a gead wound, he recalls nothing of the last thirty-six hpurs, including how he got there...or the origin of the macabre object taht his doctors discover hidden in his belongings.
Langdon's world soon erupts into chaos, and he finds himself on the run in Florence with a stoic young woman, Sienna Brooks, whose clever maeuvering saves his life. Langdon quickly realizes that he is in possession of a series of disturbing codes created by a brilliant scientist - a genius whose obsession with the end of the world is matched only by his passion for one of the most influential masterpieces ever written - Dante Alighieri's dark epic poem The Inferno.
Racing through such timeless locations as the Palazzo Vecchio, the Boboli Gardens, and the Duomo, Langdon and Brooks discvoer a network of hidden passageways and ancient secrets, as well as a terrifying new scientific paradigm that will be used either to vastly imnprove the quality of life on earth...or to devastate it.
In his most compelling and thought-provoking novel to date, Dan Brown has raised the bar yet again. Inferno is a sumtuously entertaining read - a novel that will captivate readers with the beauty of classical Italian art, history, and literature...while also provocative questions about the role of cutting-edge science in our future.

Dem Klappentext ist nichts mehr hinzuzufügen... war ja auch lange genug!

Der Roman beginnt etwas Brown-untypisch, nämlich mit einem Langdon, der von Nichts eine Ahnung hat. Durch seinen Gedächtsnisverlust und immer wiederkehrende Visionen muss er erst einmal die letzten Tage rekonstruieren und sich gleichzeitig auf die Wege Dante Alighieris begeben.
Ich liebe Dantes Divina Commedia, deswegen habe ich mich über die Thematik dieses Langdon-Romans sehr gefreut, zumal ich nach dem Verlorenen Symbol, welches mich sehr gelangweilt und enttäusch hat, keinen von den neuen Langdon-Romanen lesen wollte. Die Anspielungen auf die Göttliche Komödie fand ich deswegen sehr schön und waren für mich interessanter als Freimaurerverschwörungen beispielsweise.

In this place, on this date,
the world was changed forever.

Klingt dieser Satz beim ersten Mal noch verdammt episch, so beeindruckt er beim 6. Mal lesen keinen mehr. Für den Roman wurden üblicherweise verschiedene Erzählperspektiven gewählt. Das hat mich bisher nie sonderlich gestört, doch in diesem Roman kam es zu so häufigen Wiederholungen, dass ich mir hin und wieder überlegt habe, einfach ein paar Seiten zu überspringen.
Eine Sache, die Brown meiner Meinung nach zuvor immer gelungen ist, ist die, dass man vielen Dingen auf dem ersten Blick nicht trauen darf, denn nichts ist so, wie es anfangs scheint. Doch dieses Mal hat er viel zu hoch hinausgegriffen. Teilweise war die Handlung so hanebüchen, dass ich darüber nur noch den Kopf schütteln konnte.
Ich finde, bei Thrillern/Krimis sollte immer die gesunde Mitte gefunden werden zwischen "Ich weiß nach den ersten 2 Kapiteln, wie der Roman ausgehen wird" und "Darauf kann kein Mensch jemals kommen". Bei Inferno war Letzteres der Fall. Manche Twists fand ich sehr unglaubwürdig und unübertrieben. Zu Loben ist dabei jedoch, dass der Leser die erste Hälfte des Buches sehr elegant an der Nase herumgeführt wird. Aber wie gesagt, die Auflösung hatte zwar keine Logikfehler, aber sehr an den Haaren herbeigezogen.

Zusätzlich hat sich die Handlung (mal wieder) sehr gezogen. Ich denke, ein paar Stationen und Rätsel weniger hätten es auch getan. Die Suche nach Hinweisen etc. wurde irgendwann sehr redundant und deshalb langweilig. 

Insgesamt kann ich sagen, dass man von Inferno zwar unterhalten wird, allerdings kann ich von Brown viel lieber Illuminati und Sakrileg empfehlen, weil die Handlung (für mich) nacvhvollziehbarer, dichter und spannender ist.
Brown hat mit Inferno viel ausprobiert, aber für mcih ist er viel zu weit über sein Ziel hinausgeschossen.

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