Donnerstag, 11. Juli 2013

Cassandra Clare: Chroniken der Unterwelt




Gut aussehend, düster und sexy, das ist Jace. Verwirrt, verletzlich und vollkommen ahnungslos, so fühlt sich Clary, als sie in Jaces Welt hineingezogen wird, denn Jace ist kein normaler Junge. Er ist ein Dämonenjäger. Und als Clary von dunklen Kreaturen angegriffen wird, muss Clary schleunigst ein paar Antworten finden sonst wird die Geschichte ein tödliches Ende nehmen!

Clary hält sich für ein ganz normales Mädchen: sie hängt Tag für Tag mit ihrem besten Freund Simon ab und streitet sich regelmäßig mit ihrer Mutter über Freiheiten. All das ändert sich, als Clary einen Mord beobachtet und die einzige zu sein scheint, die die Mörder sehen kann. Bald stellt sich heraus, dass es Schattenjäger waren und sie einen Dämonen getötet werden. Doch warum kann Clary, ein ganz normales Mädchen, diese Wesen, die sonst für das menschliche Auge unsichtbar sind, sehen? Unweigerlich wird sie in die Welt der Schattenjäger hineingezogen und merkt bald, dass sie mit dem Dämonenjäger Jace mehr gemeinsam hat, als ihr lieb ist.

Der erste Teil der Trilogie ist ein gelungener Auftakt der Erzählung von einer Welt, die interessanter kaum sein könnte. Clare mangelt es nicht an Kreativität von Fabelwesen und spannenden Handlungssträngen. Dem Leser gibt sie kaum eine Minute zum Durchatmen; ein Ereignis jagt das nächste. Das ist natürlich sehr aufregend, auf die Dauer aber auch etwas anstrengend. Teilweise wünscht man sich eine kleine Atempause, in der man die Figuren näher kennenlernen kann, die so liebevoll von der Autorin gezeichnet wurden.
Clary ist ein sympathischer Charakter. Sie ist so unwissend wie der Leser, sodass man mit ihr gemeinsam diese neue Welt entdecken kann. Jace ist mysteriös und aus diesem Grunde unglaublich interessant. Er lässt schon früh durchblicken, dass seine Arroganz und sein Sarkasmus lediglich Mauern sind, die es gilt, zu durchbrechen, um dem echten Jace zu begegnen.
City of Bones endet mit einigen Twists, die ein sofortiges Weiterlesen verlangen.

City of Ashes steht dann seinem Vorgänger in nichts nach. In diesem Band erfährt der Leser die Geschehnisse nicht nur durch Clarys Augen, sondern auch durch die anderen Protagonisten wie Jace und Simon. Dadurch entsteht ein dichtes Handlungsgeflecht, welches einiges erklärt und neue Fragen aufwirft.

City of Glass bildet schließlich das vorläufige Ende der Trilogie. Erneut gibt es einige Twists, die den Leser immer aufs Neue überraschen und die Spannung aufrecht erhalten. Das einzige Manko an diesem Teil war für mich das Ende. Nachdem es ein so langes Hin und Her in Sachen Liebe gab, war das Ende für mich etwas unbefriedigend. Zwar hat sich alles aufgeklärt, aber ein bisschen mehr Kitsch hätte es ausnahmsweise ruhig mal sein können ;)

Insgesamt halte ich die Trilogie für sehr gelungen. Trotz einiger Makel wie dem wiederholten Annähern und Entfernen der Liebenden, was nach einiger Zeit wirklich sehr repetitiv war, macht die Reihe einfach unglaublichen Spaß. Ich habe die Bücher regelrecht verschlungen und in weniger als einer Woche durchgesuchtet.

Nun freue ich mich auf den Film, der im August im Kino erscheint.



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